Bei der Holzverbrennung wird nur das CO2 freigesetzt, was vorher vom Baum aufgenommen wurde und daher schon existierte. Daran lässt sich kritisieren, dass ein Baum das CO2 häufig über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren aufnimmt. Dieser Anteil wird dann in einem Bruchteil der Zeit in die Atmosphäre freigegeben.
Eine ökologischere Alternative wäre das Verarbeiten des Holzes zu Möbeln - so bleibt das CO2 gebunden und es können Produkte hergestellt werden, die sonst mit Rohstoffen gebaut worden wären, deren Produktion umweltschädlicher ist.
Für eine Pelletheizung spricht die Verwertung von Holzabfällen. Ein Nebenprodukt der Industrie kann so 'recycelt' werden. Jedoch werden zum Beispiel in den USA ganze Baumstämme zu Pellets verarbeitet. Wenn die Anzahl der Pelletheizungen in Deutschland steigt, könnte der Bedarf nicht mehr durch Holzabfälle gedeckt werden. Außerdem könnten auch aus den Holzabfällen langlebigere Produkte wie Faserplatten für Hausdämmungen hergestellt werden.
Auch die Energieeffizienz fällt bei Holzheizungen eher schwach aus. So wird für eine Kilowattstunde mehr CO2 freigesetzt als bei Öl- oder Gasheizungen. Durch die Verbrennung von Holz in Heizungen entsteht eine zusätzliche Luftbelastung. Umweltverbände warnen bereits vor der zusätzlich entstehenden Feinstaubbelastung.
Derzeit werden Pelletheizungen noch unter bestimmten Voraussetzungen mit bis zu 12.000 Euro gefördert. Das für 2024 geplante Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird die Förderung dieser Heizungen jedoch schwieriger machen, da strenge Regelungen vorgesehen sind (nur in Kombination mit Solar-/PV-Anlage). Ab Dezember 2024 müssen Kaminöfen stillgelegt werden, die bis 2010 in Betrieb gegangen sind. Ausnahmen für wenig verwendete Kaminöfen sind geplant.



