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Ratgeber

Wichtige Änderungen der Immobilienbranche 2025

2 Min. LesezeitCornelia Hopf Immobilien
Wichtige Änderungen der Immobilienbranche 2025

Die Immobilienbranche steht 2025 vor großen Veränderungen, die Sie als (zukünftiger) Eigentümer, Vermieter oder Investor unmittelbar betreffen. In diesem Beitrag geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen.

Grundsteuerreform 2025

Ab dem 1. Januar 2025 tritt die Grundsteuerreform in Kraft, die eine neue Berechnung der Grundsteuer vorsieht und nun stärker von aktuellen Marktverhältnissen abhängt. Anstelle des bisherigen Einheitswerts wird künftig der tatsächliche Immobilienwert zur Berechnung herangezogen. Die neue Formel lautet: Immobilienwert x Steuermesszahl x Hebesatz. Da der Hebesatz von den jeweiligen Kommunen festgelegt wird, sollten Sie sich als Immobilienbesitzer rechtzeitig über die neuen Berechnungsmodalitäten informieren, um künftige Kosten besser einschätzen zu können.

Erhöhung der CO₂-Steuer

Mit der Erhöhung der CO₂-Steuer ab dem 1. Januar 2025 von 45 Euro auf 50 Euro pro Tonne CO₂ lohnt es sich einmal mehr, auf energieeffiziente Technologien umzusteigen. So senken Sie Ihre Heizkosten und sichern langfristig den Wert Ihrer Immobilie. Mieter tragen die CO₂-Bepreisung in der Betriebskostenabrechnung nicht allein, da sich Vermieter an den zusätzlichen Kosten beteiligen müssen.

Reform der Restnutzungsdauer

Ab Januar werden die Regelungen zur Restnutzungsdauer (RND) von Immobilien umfassend überarbeitet, was Auswirkungen auf die steuerliche Abschreibung und die Bewertung von Immobilien hat. Beispielsweise kann eine verkürzte RND nur noch angesetzt werden, wenn sie weniger als 10 Jahre beträgt. Zudem müssen Gutachten auf einer Vor-Ort-Besichtigung basieren. 

Neue Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen

In diesem Jahr wird die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen einer Reform unterzogen. Geplant ist, dass Betreiber von neu installierten PV-Anlagen künftig keine Vergütung mehr für ins öffentliche Netz eingespeisten Strom erhalten, wenn die Preise an der Strombörse negativ sind. Dies bedeutet für PV-Neulinge eine verringerte Rendite und verlängerte Amortisationszeiten – gleichzeitig steigt jedoch der Anreiz, den erzeugten Strom zu speichern und selbst zu nutzen. 

 

Die Reform soll den Bundeshaushalt entlasten, aus dem die EEG-Förderung finanziert wird, sowie möglichen Netzüberlastungen infolge des Rekordausbaus entgegenwirken

Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG)

Sie besitzen ein Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen? Dann müssen Sie ab Januar mindestens einen Ladepunkt für Elektrofahrzeuge bereitstellen, um den Ausbau der Elektromobilität zu unterstützen.

Für diese Haushalte werden Smart Meter Pflicht

Ab 2025 gilt eine Installationspflicht für sogenannte Smart Meter (intelligente Zähler) für:

 

  • Haushalte mit einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch zwischen 6.000 bis 100.000 kWh,
  • Haushalte mit stromerzeugenden Anlagen wie Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 7 bis 100 kW sowie
  • Haushalte mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen, wie etwa Wärmepumpen oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Strengere Vorschriften für Kamin- und Holzöfen

Auch für Kamin- und Holzöfen gelten nun strengere Regeln. Geräte, die die neuen Grenzwerte nicht einhalten, müssen entweder ersetzt oder mit modernen Filtersystemen nachgerüstet werden. So dürfen Geräte, die zwischen dem 1. Januar 1995 und dem 21. März 2010 installiert und zugelassen wurden, nicht mehr als 0,15 Gramm Feinstaub und 4 Gramm Kohlenmonoxid pro Kubikmeter ausstoßen. Wer solche Öfen weiter betreibt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen.

Wir sind für Sie da

Falls Sie Fragen zu den Änderungen haben oder Unterstützung bei Ihrem Immobilienkauf oder -verkauf in Erfurt und der Umgebung benötigen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir von Cornelia Hopf Immobilien stehen Ihnen gerne zur Verfügung und beraten Sie umfassend!

 

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