Cornelia Hopf Immobilien

29.06.2021Deutschland schafft einehitliche Recyclingstandards für Baustoff

Baumaterial ist heute mehr denn je knapp und teuer. Da im Moment immer mehr gebaut wird, ist in der Zukunft mit einer weiteren Zuspitzung zu rechnen. Eine Lösung ist unter anderem das Recycling von Bauschutt. Nun hat die Bundesregierung eine einheitliche Regelung für den Einsatz von mineralischen Abfällen getroffen. Bisher hatte jedes Bundesland eine eigene Regelung für den Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen. In der Zukunft sollen die in den Bauabfällen enthaltenen Rohstoffe nach einheitlichen Standards beseitigt werden, um das Recycling von Bauabfällen zu verbessern. Dadurch können Recycling-Anbieter durch deutschlandweit einheitliche Standards Verfahren erarbeiten, um an verschiedenen Standorten die Rohstoffe nach demselben Prinzip weiter zu verarbeiten. Die Regierung verspricht sich davon einen größeren Anteil an recycelten Materialien in der Bauwirtschaft. Besonders bei Beton ist ein enormes Potenzial vorhanden.    

Somit soll das enorme Recycling-Potenzial, was in den Bauabfällen steckt, genutzt werden. Dadurch kann man große Mengen an Primärstoffen sparen und dadurch natürlich Ressourcen schonen.

Quelle: https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/wohnungsbau-kies-ist-knapp-wie-waere-es-mit-holz_84342_532840.html

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02.06.2021Badumbau aus Mietersicht nicht ohne Hürden umsetzbar

Es ist der Traum vieler Mieter: Möglichst lange in einer für sie perfekten Wohnung zu leben. Mit voranschreitendem Alter ändern sich jedoch auch die Ansprüche ans Wohnen. So kann die Badewanne beispielsweise ein echtes Hindernis darstellen. Ein Badumbau könnte dieses Problem lösen und die Suche nach einer altersgerechten Wohnung überflüssig machen.

Doch bevor ein Badumbau geplant werden kann, muss dafür das Einverständnis des Eigentümers vorliegen. Das erklärt auch ausdrücklich der Deutsche Mieterbund (DMB).

Die Eigentümer können die Zustimmung verweigern, wenn ihr Interesse an einem unveränderten Zustand der Wohnung schwerer wiegt als das des Mieters. Die Art und die Schwere der Behinderung des Mieters, welcher einen Umbau wünscht, spielen dabei eine entscheidende Rolle. Außerdem sind der Umfang der baulichen Maßnahme, die Dauer der Bauzeit und die Möglichkeit des Rückbaus oder Baurechtsfragen entscheidende Faktoren. Die Regelungen lassen viel Interpretationsspielraum offen.

Der Vermieter kann seine Zustimmung zur baulichen Maßnahme davon abhängig machen, ob der Mieter eine angemessene zusätzliche Sicherheit leistet. Das bedeutet, dass eine Sicherheit erbracht werden muss, deren Höhe einen möglichen Rückbau nach Beendigung des Mietverhältnisses finanzieren kann. Bei vielen Umbaumaßnahmen bewegt man sich im fünfstelligen Bereich. Das macht einen Umbau inkl. Sicherheitseinlage für viele Mieter unmöglich.

Quelle:https://www.xing-news.com/reader/news/articles/3999672?cce=em5e0cbb4d.%3ArxKnmRBm_03EcT4Y1WT-Al&link_position=digest&newsletter_id=75188&toolbar=true&xng_share_origin=email

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27.04.2021Hausbau – wie diese sechs Trends den Markt verändern

1 - Preise steigen stetig

Das Prinzip ist einfach. Steigt die Nachfrage, verknappt sich das Angebot und der Preis steigt. Das gilt nicht nur für Güter des täglichen Bedarfs. Die Preise für Grundstücke, Ausstattungsdetails für Häuser, Handwerksleistungen und damit die Preise für das Fertigstellen eines Hauses stiegen in den letzten zehn Jahren aufgrund der erhöhten Nachfrage. 

 

2 - Ein stärkeres Umweltbewusstsein

In den letzten zehn Jahren entwickelte sich stetig das Bewusstsein für den Klimawandel und für Maßnahmen, diesen durch persönliches Verhalten abzumildern. Dieses neue Bewusstsein macht auch vor dem Hausbau keinen Halt. 82 Prozent der deutschen Bauherren erachten Umweltschutz in ihrem Bauvorhaben als wichtig.

 

3 - Massive Zunahme von Fertighäusern

Deutschland stand in der Vergangenheit für ein Land des Massivbaus. 2007 Betrug der Anteil an Fertighäusern lediglich 8,4 Prozent. Doch hier findet eine Kehrtwende statt. Fertighäuser können sehr schnell errichtet werden, was Kosten spart. Massive Bauten benötigen ein Vielfaches der Errichtungszeit. Fertighäuser sind einfach aufgebaut und verringern den Aufwand der Bauherren erheblich. Die Qualität kann mittlerweile mit Massivhäusern mithalten und es kann sehr einfach auf alternative Baustoffe zurückgegriffen werden.

 

4 - Wer braucht noch einen Keller?

Es ist nichts Ungewöhnliches mehr, dass es in neu errichteten Häuern keinen Keller gibt. Es wird auf große Vorratskammern verzichtet und Heizsysteme wie die Wärmepumpe benötigen keinen Heizungskeller mehr. Der Verzicht auf den Keller kann wiederum die Baukosten erheblich senken.

 

5 - Licht! Viel Glas und große Fenster

Das Attribut „lichtdurchflutet“ lässt sich heute in fast jeder Hausanzeige finden. Der Anteil von Glas an der Gesamtfläche von Fassaden hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Damit verbinden viele ein zeitgenössisches Design mit dem praktischen Nutzen des Geldsparens. Größere Fenster senken den Bedarf an Kunstlicht und dadurch wir mit einem verringerten Stromverbrauch auch Geld gespart.

 

6 - Offenes Wohnen

Innenwandgeschützte Abschottung reizt Hausbauer kaum noch. Die Kommunikation der Bewohner rückt in den Vordergrund. Zeit soll zusammen verbracht werden. So kann in der offenen Wohnküche gekocht und nebenbei der Nachwuchs beim Spielen beaufsichtigt werden. Offene Häuser wirken wesentlich größer, als sie es eigentlich sind und lassen mehr Licht in den offenen Raum.

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